Polizei und Modell
Polizei  undModell

Militärpolizei

Seit dem Bestehen von militärischen Großverbänden ist man bemüht Ordnung und Disziplin aufrecht zu erhalten. In der Neuzeit kam noch das Leiten militärischer Verkehrsbewegungen hinzu. Waren das noch im Mittelalter die Lagerwachen mit dem höchsten Chef der Militärgerichtsbarkeit, dem Profoß, ging man später dazu über, eigene Ordnungstruppen aufzustellen. Diese Einheiten wurden zumeist nur im Kriegsfalle aktiviert. Das blieb so bis in die heutige Zeit. Im ersten und zweiten Weltkrieg wurden dann Angehörige der Gendarmerie zur Armee abkommandiert und versahen dort ihren Dienst als Feldgendarmen. Vereinfacht wurde diese Praxis dadurch, dass die Gendarmerie zumindest vor dem ersten Weltkrieg zwar dem preußischen Innenministerium unterstellt, aber dem Kriegsministerium angegliedert war. Nach Abordnung nunmehr als „Feldgendarmern“ bezeichnet, wurden diese dann vor Ort mit militärischem Gerät und Fahrzeugen ausgerüstet und ggf von den jeweiligen Truppenverbänden mit Personal verstärkt. D.h. in der Praxis setzte sich die Feldgendarmerie aus abgeordneten Polizeiangehörigen und Soldaten zusammen.

Bei der Aufstellung der heutigen Armeen ging man dazu über die Ordnungstruppen (Militärpolizeien) als eigene Truppenteile zu etablieren. Dabei gibt es auch Ausnahmen wie in Frankreich die „Gendarmerie Nationale“, die „Carabiniere“ Italiens und die „Koniklijke Marechaussee“ der Niederlande. Da die Aufgaben der Militärpolizei ständig zunahmen, muss sie ein hohes Maß an Beweglichkeit aufweisen. Zur Erfüllung ihrer Aufträge ist die Militärpolizei (häufig auch kurz als „MP“ bezeichnet) auf entsprechend ausgerüstete Fahrzeuge angewiesen. Mit Zunahme der Aufgaben wurden auch die Anforderungen an die Fahrzeuge größer, was Anhand der Modelle nachvollziehbar ist.

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